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    <title>Rufposten</title>
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    <description>Ein Weblog ueber Multimedia, digitales Storytelling und Kunst im Netz.</description>
    <language>de</language>
    <dc:creator>Rufposten Admin (visit.site.for.email@adress.com)</dc:creator>
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    <title>Rufposten</title>
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  <item rdf:about="http://rufposten.de/weblog/Eigene_Projekte/neben_dem_fest.html">
    <title>Neben dem Fest</title>
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    <description></description>
    <dc:subject>/Eigene_Projekte</dc:subject>
    <dc:creator>Rufposten Admin</dc:creator>
    <dc:date>2011-09-28T19:37-01:00</dc:date>
    
    <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E20E78BAF4BC44D9EBF04D0E446F386E1~ATpl~Ecommon~SMed.html&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.rufposten.de/images/neben_dem_fest.jpg&quot; alt=&quot;neben_dem_fest.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Heute ist bei FAZ.NET meine Audio-Slideshow &amp;uuml;ber die Randgebiete des Oktoberfests erschienen: &lt;s&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E20E78BAF4BC44D9EBF04D0E446F386E1~ATpl~Ecommon~SMed.html&quot;&gt;&lt;b&gt;Neben dem Fest&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/s&gt; (&lt;b&gt;Update&lt;/b&gt;: Neue URL nach Relaunch: &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/multimedia/slideshows/wiesn-slideshow-neben-dem-fest-11372317.html&quot;&gt;&lt;b&gt;Neben dem Fest&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Das ganze ist ein Experiment: Die Slideshow verwendet einen heterodiegetischen Sprecher (Off-Sprecher), den ich in meinen Seminaren lange Zeit als ungeeignet f&amp;uuml;r das Medium verteufelt habe. In diesem Punkt habe ich mich hoffentlich selbst widerlegt. Der Text zur Slideshow ist nun aber nicht nachrichtlich, sondern feuilletonistisch, er besteht haupts&amp;auml;chlich aus Beobachtungen und ihrer Analyse, versucht aber trotzdem zu emotionalisieren. Auf diese Weise schummelt sich doch wieder das Subjekt in die Erz&amp;auml;hlung. Die essayistische Slideshow ist damit fundamental anders als meine bisherigen, nicht nur wegen der Erz&amp;auml;hlperspektive, sondern auch wegen der abge&amp;auml;nderten Erz&amp;auml;hlfunktion des Bildes: Der Leser ist hier n&amp;auml;mlich nicht mehr in einen durch Text, Bild und Ton klar begrenzten Raum hineinversetzt, in dem ein eingef&amp;uuml;hrtes Figurenpersonal konkrete Handlungen ausf&amp;uuml;hrt (so arbeiten fast alle Reportagen mit erz&amp;auml;hlendem Protagonisten). Sondern der Leser sieht sich gleich einem ausschlie&amp;szlig;lich abstraktem Gedankengeb&amp;auml;ude gegen&amp;uuml;ber, bei dem die Bilder nur noch exemplarische Funktion haben und nicht eine spezifische Situation oder Handlung zeigen. Ich hoffe, ich konnte hier auf ein weiteres m&amp;ouml;gliches Format der Slideshow hinweisen, mit einem anderen Text und mit einem anderen Zusammenspiel zwischen Bild und Text als bei den meisten bisher in Deutschland genutzten Formaten. Das k&amp;ouml;nnte vor allem f&amp;uuml;r Fotografen interessant sein, die gerne in Langzeitprojekten arbeiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Inspiriert zu dieser Erz&amp;auml;hlform hat mich vor allem der bezaubernde und sprachlich grandiose Dokumentarfilm von Dominik Graf und Michael Althen, &quot;M&amp;uuml;nchen - Geheimnisse einer Stadt&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/results?search_query=m%C3%BCnchen+%22geheimnisse+einer+stadt%22&amp;amp;aq=f&quot;&gt;ein paar Teile daraus&lt;/a&gt; bei Youtube). Obwohl Dokumentarfilme viel h&amp;auml;ufiger mit exemplarischen Bildern arbeiten, ja sogar oft dazu gezwungen sind, wenn sie keine konkret erz&amp;auml;hlendes Bildmaterial zur Verf&amp;uuml;gung haben, ist dieser Film auch durch seinen feuilletonistischen Text wieder ungew&amp;ouml;hnlich. W&amp;auml;hrend alles vom Iconic Turn redet und wir t&amp;auml;glich durch Musikvideos oder Werbeclips ber&amp;uuml;hrende &amp;auml;stethische Erfahrungen machen, haben diese beiden Regisseure gezeigt, wieviel poetische Macht selbst in einem Dokumentarfilm allein vom Text ausgehen kann. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
Zum anderen hat mich ein &amp;auml;lterer Text von Kurt Lewin &amp;uuml;ber die Landschaft des Krieges inspiriert: Obwohl sein Aufsatz namens &quot;Kriegslandschaft&quot; zu den Grundtexten der Raumtheorie geh&amp;ouml;rt, ist er eigentlich ein wunderbar essayistischer Text, wie man ihn in einer Zeitung gerne lesen w&amp;uuml;rde. Nach diesem Vorbild habe ich mir dann das Oktoberfest angeschaut und analysiert, nur mit Notizblock und Kamera ausgestattet. Auf Atmo-Aufnahmen habe ich verzichtet, da diese das Exemplarische der Bilder gest&amp;ouml;rt h&amp;auml;tten und st&amp;auml;rker eine spezifische Situation mitgeteilt h&amp;auml;tten. &lt;br /&gt;&lt;br/&gt;
Und dann habe ich zum ersten Mal mit einem professionellen Sprecher zusammengearbeitet. Osman Ragheb hat den Text wunderbar eingesprochen. Die 230,-&amp;#128;, die daf&amp;uuml;r an die &lt;a href=&quot;http://www.engelszungen.biz/&quot;&gt;Agentur Engelszungen&lt;/a&gt; gehen, d&amp;uuml;rften aber im journalistischen Alltag schwer einspielbar sein. Au&amp;szlig;erdem zieht sich die Fertigstellung der Slideshow durch die Terminorganisation f&amp;uuml;r Sprecher und Studio nochmal merklich hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;small&gt;Kurt Lewin: Kriegslandschaft. In: D&amp;uuml;nne, J&amp;ouml;rg; G&amp;uuml;nzel, Stephan (Hrsg.): Raumtheorie. Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaft&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;
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  </item>

  <item rdf:about="http://rufposten.de/weblog/Journalismus/Multimedia-Reportagen/berlinfolgen_gero.html">
    <title>&quot;Ich st&amp;uuml;rze ins Kotzen&quot;</title>
    <link>http://rufposten.de/weblog/Journalismus/Multimedia-Reportagen/berlinfolgen_gero.html</link>
    <description></description>
    <dc:subject>/Journalismus/Multimedia-Reportagen</dc:subject>
    <dc:creator>Rufposten Admin</dc:creator>
    <dc:date>2011-06-29T16:26-01:00</dc:date>
    
    <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.2470media.eu/projekte.79.de.html?tfs[video]=49&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.rufposten.de/images/berlinfolgen_gero.jpg&quot; alt=&quot;berlinfolgen_gero.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Bei den &quot;Berlinfolgen&quot; ist vor kurzem ein neues Portrait erschienen, das mir sehr gut gef&amp;auml;llt: &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.2470media.eu/projekte.79.de.html?tfs[video]=49&quot;&gt;Gero, der Obdachlose&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;. Die Bilder und Videosequenzen von &lt;a href=&quot;http://www.janniskeil.de/&quot;&gt;Jannis Keil&lt;/a&gt; sind - wie man es von &lt;a href=&quot;http://www.2470media.eu&quot;&gt;2470media&lt;/a&gt; gewohnt ist, hervorragend, aber bemerkenswert ist diesmal auch die Tonspur, die die kurze Reportage besonders macht. Eine ber&amp;uuml;hrende Eindringlichkeit liegt in manchen Schilderungen aus Geros Alltag und man f&amp;uuml;hlt sich sofort an Franz Biberkopf aus dem Roman &quot;Berlin Alexanderplatz&quot; erinnert, der ebenfalls nach dem Knast auf der Stra&amp;szlig;e landete und an den Menschen verzweifelte. Diese sprachliche Dichte verdankt man an erster Stelle nat&amp;uuml;rlich einem zum Erz&amp;auml;hlen begabten Protagonisten (den man erstmal finden muss - das geh&amp;ouml;rt auch zur Reportagearbeit). Aber es braucht auch einen Interviewer, der zuh&amp;ouml;ren kann, der Vertrauen aufbauen kann und der die richtigen Fragen stellt. Hier hat Plutonia Plarre von der TAZ gut gearbeitet. Sie hatte &amp;uuml;ber Gero bereits 2010 eine &lt;a href=&quot;http://www.reporter-forum.de/index.php?id=117&amp;amp;tx_rfartikel_pi1[showUid]=477&amp;amp;cHash=c48082a267249e3554a63fcdaec177ae&quot;&gt;Textreportage&lt;/a&gt; gemacht und ihn f&amp;uuml;r die Multimediaserie ein zweites Mal befragt.&lt;br /&gt;
Ich h&amp;auml;tte lediglich l&amp;auml;ngere Pausen zwischen die einzelnen Interview-Abschnitten eingef&amp;uuml;gt, um der Reportage mehr Ruhe zu geben.  &lt;/p&gt;
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  </item>

  <item rdf:about="http://rufposten.de/weblog/Eigene_Projekte/die_letzten_ihrer_art_sz_magazin.html">
    <title>Die Letzten ihrer Art</title>
    <link>http://rufposten.de/weblog/Eigene_Projekte/die_letzten_ihrer_art_sz_magazin.html</link>
    <description></description>
    <dc:subject>/Eigene_Projekte</dc:subject>
    <dc:creator>Rufposten Admin</dc:creator>
    <dc:date>2011-06-24T14:17-01:00</dc:date>
    
    <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.rufposten.de/images/making_of_letzten_ihrer_art.jpg&quot; alt=&quot;making_of_letzten_ihrer_art.jpg&quot; /&gt;
&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;F&amp;uuml;r iPad-Freunde: Seit heute gibts das SZ-Magazin auch als &lt;a href=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/ipad/&quot;&gt;App&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r 79 Cent - und in der ersten Nummer ist eine Audio-Slideshow, die ich aus einem Interview und den wunderbaren Fotos von Julian Baumann gemacht habe (ein Making-of zur Titelgeschichte). Zum ersten Mal habe ich dabei direkt mit einem Musiker zusammengearbeitet, der einzelne, sehr dezente Musikelemente f&amp;uuml;r die Slideshow eingespielt hat, &lt;a href=&quot;http://www.harveyvaldes.net/&quot;&gt;Harvey Valdes&lt;/a&gt; aus Brooklyn. Das war ein Sprung ins kalte Wasser f&amp;uuml;r uns beide, hat aber letztendlich doch die Fotos und die Erz&amp;auml;hlung der Slideshow akzentuiert. Die Kollegen von onlinejournalismus.de haben die Ausgabe bereits &lt;a href=&quot;http://www.onlinejournalismus.de/2011/06/24/sz-magazin-goes-ipad-mehrwert-mit-stil/&quot;&gt;getestet&lt;/a&gt;. &amp;Uuml;ber das positive Feedback habe ich mich sehr gefreut! &lt;/p&gt;
</content:encoded>
  </item>

  <item rdf:about="http://rufposten.de/weblog/Journalismus/Nachrichten/kugler_zeichnungen.txt.html">
    <title>Been there. Made the drawing. </title>
    <link>http://rufposten.de/weblog/Journalismus/Nachrichten/kugler_zeichnungen.txt.html</link>
    <description></description>
    <dc:subject>/Journalismus/Nachrichten</dc:subject>
    <dc:creator>Rufposten Admin</dc:creator>
    <dc:date>2011-06-14T15:28-01:00</dc:date>
    
    <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.olivierkugler.com/&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.rufposten.de/images/olivier_kugler_reportage.jpg&quot; alt=&quot;olivier_kugler_reportage.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Olivier Kugler ist ein zeichnender Reporter. Ich wei&amp;szlig; nicht, ob man ihn in den Bereich 
&lt;a href=&quot;http://rufposten.de/weblog/Journalismus/Nachrichten/nachrichten_als_comics.html&quot;&gt;journalistische Comics&lt;/a&gt; einordnen kann, weil er nicht die &amp;uuml;blichen l&amp;auml;ngeren Bildfolgen verwendet, aber es ist jedenfalls eine interessante Art der journalistischen Berichterstattung. Die Bilder sind detailreich und teilweise mit verspielten schriftlichen Hinweisen versehen, zusammen mit dem fragmentarischen Stil erfordert diese un&amp;uuml;bersichtliche F&amp;uuml;lle einen gewissen Einlassungswillen. Nach einiger Zeit, so ging es mir jedenfalls, entschl&amp;uuml;sselt man aber in einzigartiger Weise eine fremde Sicht auf ein Ereignis oder eine Person, oder zumindest die Ahnung davon. Vielleicht so wie eine bildliche Erinnerung eines anderen Menschen, die man in die eigene Vorstellung hineinl&amp;auml;sst. Sofort kamen mir &amp;Uuml;berlegungen, solche Formen mit Ton zu bereichern, entweder interaktiv im Bild (mouseover/click) oder als Bildsequenz im Stil einer Audio-Slideshow.&lt;br /&gt; 
Olivier Kugler ist in Stuttgart geboren und lebt seit acht Jahren in London. &lt;/p&gt;
</content:encoded>
  </item>

  <item rdf:about="http://rufposten.de/weblog/Wissenschaft/Nachrichten/mayers_topophone.html">
    <title>Professor Mayer's Topophone</title>
    <link>http://rufposten.de/weblog/Wissenschaft/Nachrichten/mayers_topophone.html</link>
    <description></description>
    <dc:subject>/Wissenschaft/Nachrichten</dc:subject>
    <dc:creator>Rufposten Admin</dc:creator>
    <dc:date>2011-04-17T14:35-01:00</dc:date>
    
    <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.aqpl43.dsl.pipex.com/MUSEUM/COMMS/ear/ear.htm&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.rufposten.de/images/mayers_topophone.jpg&quot; alt=&quot;mayers_topophone.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Dies und weitere absurde milit&amp;auml;rische stereophone Ortungs- und Fr&amp;uuml;hwarnsysteme aus der Zeit vor Radar und Sonar finden sich im &lt;a href=&quot;http://www.aqpl43.dsl.pipex.com/MUSEUM/COMMS/ear/ear.htm&quot;&gt;Museum for Retro Technology&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content:encoded>
  </item>

  <item rdf:about="http://rufposten.de/weblog/Eigene_Projekte/seeloewen_isarauen.html">
    <title>Seel&amp;ouml;wen und Isarauen</title>
    <link>http://rufposten.de/weblog/Eigene_Projekte/seeloewen_isarauen.html</link>
    <description></description>
    <dc:subject>/Eigene_Projekte</dc:subject>
    <dc:creator>Rufposten Admin</dc:creator>
    <dc:date>2011-04-03T21:52-01:00</dc:date>
    
    <content:encoded>&lt;p&gt;In den letzten Tagen habe ich versucht, meine &lt;a href=&quot;http://rufposten.de/weblog/Tech/stereo_aufnahmen_olson_pbba.html&quot;&gt;neuen Stereo-Rigs&lt;/a&gt; im freien Feld auszutesten. Daf&amp;uuml;r habe ich kleine und kurze Ein-Bild-Shows erstellt - ein spannendes Format. Es ist gar nicht so einfach, in der Stadt geeignete (autofreie) Ger&amp;auml;uschmotive zu finden, die Stereo-Raum bieten und spannend anzuh&amp;ouml;ren sind. Manche waren schlicht zu langweilig (Flu&amp;szlig;rauschen), andere zu komplex (Viktualienmarkt). Gut gefiel mir eine Mischung aus wenigen Ger&amp;auml;uschquellen, so dass der Rezipient einzelne Ereignisse isolieren kann und sie sich im leeren Bild vorstellen kann. Wie hier z.B. die Seel&amp;ouml;wen vom Circus Krone auf der Theresienwiese:&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;

&lt;script type='text/javascript' src='http://rufposten.de/daten/movie/swfobject.js'&gt;&lt;/script&gt;
&lt;div id='seeloewen'&gt;This text will be replaced&lt;/div&gt;
&lt;script type='text/javascript'&gt;
  var so = new SWFObject('http://rufposten.de/daten/movie/player.swf','mpl','440','318','9');
  so.addParam('allowfullscreen','true');
  so.addParam('allowscriptaccess','always');
  so.addParam('wmode','opaque');
  so.addVariable('file','http://rufposten.de/daten/movie/seeloewen.mp3');
  so.addVariable('image','http://rufposten.de/daten/movie/seeloewen.jpg');
  so.write('seeloewen');
&lt;/script&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Diese Aufnahme habe ich mit dem PBBA gemacht, das die Ger&amp;auml;usche von den Seiten st&amp;auml;rker ausblendet und z.B. den Wellengang im vorderen Viertel sehr gut stereophon abbildet. Die Seel&amp;ouml;wen selbst waren dagegen fast zu laut f&amp;uuml;r die empfindlichen Mikrofone, teilweise bricht die Aufnahme zusammen, ohne dass man mit dem Pegel etwas retten k&amp;ouml;nnte. Die nicht enden wollenden Kommentare der Frau mit Kind haben mich beim Aufnehmen zun&amp;auml;chst sehr gest&amp;ouml;rt - ich dachte, das geh&amp;ouml;rt nicht zu den Seel&amp;ouml;wen. Erst beim Nachh&amp;ouml;ren habe ich bemerkt, dass sie die Szene sehr lebendig machen. Die Komposition einer Ton-Szene ist also gar nicht so banal, wie ich dachte. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Radweg in den Isarauen:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;script type='text/javascript' src='http://rufposten.de/daten/movie/swfobject.js'&gt;&lt;/script&gt;
&lt;div id='isar_radweg'&gt;This text will be replaced&lt;/div&gt;
&lt;script type='text/javascript'&gt;
  var so = new SWFObject('http://rufposten.de/daten/movie/player.swf','mpl','440','272','9');
  so.addParam('allowfullscreen','true');
  so.addParam('allowscriptaccess','always');
  so.addParam('wmode','opaque');
  so.addVariable('image','http://rufposten.de/daten/movie/isar_radweg.jpg');
  so.addVariable('file','http://rufposten.de/daten/movie/isar_radweg_olson.mp3');
  so.write('isar_radweg');
&lt;/script&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Hier hat sich das Olson-Rig sehr gut bew&amp;auml;hrt, weil es fast 180&amp;deg; abbilden kann und die vorbeiziehenden Radfahrer und Fu&amp;szlig;g&amp;auml;nger viel breiter wiedergibt als das PBBA. Au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hliches passiert hier zwar nicht, aber dennoch liefern Radfahrer mit unterschiedlichen Reifen, Jogger, Raben und Singv&amp;ouml;gel,  sowie Kinder, M&amp;uuml;tter und Hunde ein abwechslungsreiches Bild. 
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r die Einbindung habe ich &amp;uuml;brigens den &lt;a href=&quot;http://www.longtailvideo.com/players/&quot;&gt;JW Player&lt;/a&gt; verwendet. Er kann MP3s abspielen und die gro&amp;szlig;formatigen Bilder in einem echten Vollbildmodus auf Bildschirmgr&amp;ouml;&amp;szlig;e skalieren. Soundslides h&amp;auml;tte nur Bilder bis 1280px Breite anzeigen k&amp;ouml;nnen und ein Film w&amp;auml;re in dieser Qualit&amp;auml;t und L&amp;auml;nge leicht 100MB gro&amp;szlig;. Leider kann man mit diesem Player nur jeweils ein Bild mit einem Ton abspielen. Spannend ist jedoch die Verwendung von &lt;a href=&quot;http://www.longtailvideo.com/support/jw-player/jw-player-for-flash-v5/16006/javascript-playlist-in-the-jw-embedder&quot;&gt;Playlists&lt;/a&gt;, so kann man mehrere solcher Ein-Bild-St&amp;uuml;cke in einem einzigen Player und mit kleinen Vorschaubildern einbinden. &lt;/p&gt;
</content:encoded>
  </item>

  <item rdf:about="http://rufposten.de/weblog/Tech/stereo_aufnahmen_olson_pbba.html">
    <title>Stereo-Aufnahmen</title>
    <link>http://rufposten.de/weblog/Tech/stereo_aufnahmen_olson_pbba.html</link>
    <description></description>
    <dc:subject>/Tech</dc:subject>
    <dc:creator>Rufposten Admin</dc:creator>
    <dc:date>2011-03-09T02:45-01:00</dc:date>
    
    <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.rufposten.de/images/pbba_stativ.jpg&quot; alt=&quot;pbba_stativ.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Soviel Plattheit und Langweile uns das Fernsehen geschenkt hat - eine Sache darf man ihm auch zuschreiben: die Revolutionierung des Kinos. Die ver&amp;auml;nderten Konsumgewohnheiten der glotzenden,  suburbanen Bev&amp;ouml;lkerung bescherte der Kinoindustrie Mitte des letzten Jahrhunderts einen R&amp;uuml;ckgang von 46% in nur 15 Jahren. Als alle verzweifelten technischen und inhaltlichen Knallerstrategien nichts mehr halfen, bekamen junge, kreative Filmemachern in den 60er Jahren eine verdiente Chance.&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rufposten.de/images/star_wars_apocalypse_now.jpg&quot; alt=&quot;star_wars_apocalypse_now.jpg&quot; /&gt;
Neben inhaltlichen Erneuerern, die sich an neuen Genres wie Film noir, B-Movie und Science-Fiction abarbeiteten, gab es auch einige junge Filmemacher, die ausgesprochene Ton-Afficionados waren. Darunter vor allem George Lucas und Francis Ford Coppola, die in den 70er Jahren &amp;auml;u&amp;szlig;erst erfolgreich waren. Aber &lt;i&gt;Star Wars&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Apokalypse Now&lt;/i&gt; waren nicht nur erfolgreiche Filme, sondern auch Meilensteine f&amp;uuml;r den Filmton - und das ganz besonders auch wegen ihrer Stereo-Effekte (Fl&amp;uuml;ckiger 2001:13-19). 
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Drei Methoden f&amp;uuml;r den Stereo-Effekt&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Zwar haben wir in der Audio-Slideshow aus Zeit- und Kostengr&amp;uuml;nden kaum M&amp;ouml;glichkeiten f&amp;uuml;r Effekte, die nachtr&amp;auml;glich eingef&amp;uuml;gt werden. Aber ein gutes Stereo-Mikrofon und Aufmerksamkeit f&amp;uuml;r spannende Ger&amp;auml;usche sollten doch eigentlich ausreichen, um Bewegung ins Bild zu bekommen oder einen Raum akkustisch f&amp;uuml;r den Rezipienten zu &amp;ouml;ffnen. Aber warum klingen Aufnahmen mit den meisten kommerziellen Stereo-Mikrofonen so platt? Das hat vor allem historisch-technische Gr&amp;uuml;nde: Leider ist allen Journalisten, die f&amp;uuml;r Fernsehen oder Radio arbeiten, eine gewaltige Behinderung bei Stereo-Aufnahmen gesetzt: Die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Monokompatibilit&amp;auml;t&quot;&gt;Monokompatibilit&amp;auml;t&lt;/a&gt; erfordert, dass linkes und rechtes Signal lediglich Unterschiede in der Lautst&amp;auml;rke aufweisen, nicht aber in der Laufzeit. Sogenannte Laufzeitstereofonie (bei der Mikrofone mit einem Abstand aufgestellt werden) sind nicht erlaubt, vor allem, damit es bei Monoger&amp;auml;ten nicht zu einer gegenseitigen Ausl&amp;ouml;schung der Wellen kommt, aber auch wegen technischen Eigenheiten bei der Ausstrahlung per Funksignal. Wie streng diese Regel heute noch gehandhabt wird, wei&amp;szlig; ich nicht, aber f&amp;uuml;r Stereo-Innovationen war dies in den letzten Jahrzehnten eine arge Bremse. Die Folge: Obwohl man sich im Internet von dieser Regel getrost verabschieden sollte, werden von Journalisten fast niemals Laufzeit-Stereomikrofone verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;img style=&quot;margin-bottom:-0px;&quot; src=&quot;http://www.rufposten.de/images/laufzeit_wellenform.jpg&quot; alt=&quot;laufzeit_wellenform.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;line-height:90%&quot;&gt;&lt;small&gt;Laufzeit- und Intensit&amp;auml;ts-Stereophonie: Der Schall trifft rechts (untere Spur) fr&amp;uuml;her und st&amp;auml;rker ein&lt;/small&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Das n&amp;auml;chste Problem f&amp;uuml;r einen kreativen Umgang mit Stereoaufnahmen ist dagegen eines, das &amp;uuml;blicherweise nur bei ausgebildeten Tontechnikern auftritt. Als solcher muss man die dritte M&amp;ouml;glichkeit zur Stereobild-Erzeugung, sogenannte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Spektraldifferenz&quot;&gt;Spektraldifferenzen&lt;/a&gt;, bei der Stereowiedergabe &amp;uuml;ber Lautsprecher kategorisch ablehnen: Da diese Unterschiede &amp;uuml;blicherweise erst durch Brechungen an der Ohmurschel entstehen, machen sie einerseits den Zauber von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kunstkopf&quot;&gt;Kunstkopfaufnahmen&lt;/a&gt; aus, sind aber andererseits bei der Wiedergabe mit Lautsprecher im Prinzip unsinnig (wie z.B. in diesem &lt;a href=&quot;http://www.sengpielaudio.com/FrequenzabhUndUnabhPegel.pdf&quot;&gt;Skript&lt;/a&gt; von Tonguru Eberhard Sengpiel durchaus plausibel dargelegt und bei Wikipedia bereitwillig &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stereofonie#Akustische_Aspekte&quot;&gt;wiederholt&lt;/a&gt;). Und trotzdem klingen solche Aufnahmen beeindruckend - vielleicht liegt es daran, dass Stereo-Rezeption nicht mehr nur naturwissenschaftlich erkl&amp;auml;rt werden kann. Sp&amp;auml;testens seit den Kinofilmen der 70er Jahre ist der Stereoeffekt eben auch ein kulturell gepr&amp;auml;gtes, medial vermitteltes Stilmittel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu den bekanntesten Aufnahmekonstellationen, die Laufzeitstereofonie, Intensit&amp;auml;tsstereofonie und die umstrittenen Spektraldifferenzen nutzt, geh&amp;ouml;rt die sogenannte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jecklin-Scheibe&quot;&gt;Jecklin-Scheibe&lt;/a&gt; eines Schweizer Tonmeisters, die entsprechend in Teilen vom deutschen Kollegen Sengpiel als &quot;esoterisch&quot; &lt;a href=&quot;http://www.sengpielaudio.com/Jecklinscheibe.pdf&quot;&gt;verspottet wird&lt;/a&gt;. Ignoriert man die scholastischen Debatten, kann man mit einem solchen Setting aber durchaus beeindruckende, raumerzeugende Aufnahmen machen. Einer meiner Lieblingsaufnahmen, vielleicht gerade wegen ihrer &amp;uuml;bertrieben R&amp;auml;umlichkeit, ist z.B. dieser &lt;a href=&quot;http://www.crypto.com/audio/soundscapes/IAS_Woods_Jecklin.mp3&quot;&gt;Wasserfall mit Vogelgesang&lt;/a&gt; (MP3) von dem Hobby-Naturaufnehmer &lt;a href=&quot;http://www.crypto.com/audio/soundscapes/&quot;&gt;Matt Blaze&lt;/a&gt;. &amp;Uuml;berhaupt gibt es eine sehr lebendige Community solcher Aufnahme-Enthusiasten, die entweder in der Natur Ger&amp;auml;usche sammeln (nature recordists) oder in der Stadt &quot;urban soundscapes&quot; aufzeichnen. Und deren Experimente verfolge ich nun schon seit &amp;uuml;ber zwei Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rufposten.de/images/sennheiser_mkh-8020.jpg&quot; alt=&quot;sennheiser_mkh-8020.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Als ich vor einigen Monaten einen Slideshow-Auftrag von Sennheiser bekam, hatte ich die Idee, statt einem Honorar endlich zwei wunderbare Kugelmikrofone einzufordern um ein Trennk&amp;ouml;rper-Rig selbst zu bauen - eine naive Vorstellung, die v&amp;ouml;llig an den hochkomplexen Arbeitsabl&amp;auml;ufen von Corporate-Magazinen und gro&amp;szlig;en Firmen vorbeigedacht war. Das hat also nicht geklappt, aber da das Bed&amp;uuml;rfnis schonmal geweckt war, habe ich mein Honorar bei einem H&amp;auml;ndler dann doch in zwei hochwertige Kugelmikrofone umgewandelt (Geld = immer praktisch). Wegen dem extrem geringen Eigenrauschen fiel meine Wahl auf ein abgestimmtes Stereopaar Sennheiser MKH-8020. Mit ihnen kann man auch sehr leise Ger&amp;auml;usche aufnehmen und - was im journalistischen Alltag auch wichtig ist - man muss nicht so sorgsam einpegeln, weil man sp&amp;auml;ter problemloser verst&amp;auml;rken kann. Ebenfalls weit verbreitet f&amp;uuml;r Trennk&amp;ouml;rper-Aufnahmen sind &amp;uuml;brigens die g&amp;uuml;nstigeren Audio-Technica AT4022. J&amp;uuml;rg Jecklin &lt;a href=&quot;http://www.mdw.ac.at/I101/iea/tm/scripts/jecklin/tt03mikrofon.pdf#search=%22Jecklin-Scheibe%22&quot;&gt;empfiehlt&lt;/a&gt; dagegen f&amp;uuml;r seine Scheibe zwei der sehr teuren DPA 4006. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Olson-Rig und PBBA&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;F&amp;uuml;r die journalistische Arbeit habe ich keine Jecklin-Disc nachgebaut - vor allem weil sie f&amp;uuml;r den Reportage-Einsatz zu unhandlich ist. Aber &amp;uuml;ber die Mailingliste &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.naturesongs.com/recordists/naturerecordists.html&quot;&gt;Nature Recordists&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; bin ich auf zwei andere Modelle gesto&amp;szlig;en. Zum einen die Variante des amerikanischen Tontechnikers Curt Olson, der in den letzten Jahren seine Konstruktion (von der Community einfach nur &lt;a href=&quot;http://www.trackseventeen.com/mic_rigs.html&quot;&gt;Olson-Rig&lt;/a&gt; genannt) weiterentwickelt hat und per Mailingliste bereitwillig Ma&amp;szlig;e und Ideen zum Selbstbau beisteuert. Und zum anderen ein Nachbau des kommerziell erh&amp;auml;ltlichen &lt;a href=&quot;http://www.crownaudio.com/mic_web/sass.htm&quot;&gt;SASS-P&lt;/a&gt;, das die englische, auf Grenzfl&amp;auml;chen- und Trennk&amp;ouml;rpermikrofone spezialisierte Firma Crown entwickelt hat. Hier hat sich rund um das Weblog eines amerikanischen Professors f&amp;uuml;r Film, Rob Danielson, eine Bastlerszene zusammengefunden: &lt;a href=&quot;http://diystereoboundarymics.blogspot.com/&quot;&gt;DIY Boundary Rigs&lt;/a&gt;. Dort ist auch eine sehr detaillierte &lt;a href=&quot;https://pantherfile.uwm.edu/type/www/audio-reports/BoundaryMicExperiments/images/PBB2N-Plans_SASS-LikeDimensionsSept2010_metrical.gif&quot;&gt;Bauanleitung&lt;/a&gt; eines sogenannten PBBA (&lt;i&gt;Partially Baffled Boundary Array&lt;/i&gt;) verlinkt. Und hier sind nun die Fotos von meinen beiden Nachbauten: &lt;br /&gt;
&lt;img style=&quot;margin-bottom:-6px;&quot; src=&quot;http://www.rufposten.de/images/olson_rig.jpg&quot; alt=&quot;olson_rig.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;small&gt;Olson Rig&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img style=&quot;margin-bottom:-6px;&quot; src=&quot;http://www.rufposten.de/images/pbba_1.jpg&quot; alt=&quot;pbba_1.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;small&gt;PBBA von vorne&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img style=&quot;margin-bottom:-6px;&quot; src=&quot;http://www.rufposten.de/images/pbba_2.jpg&quot; alt=&quot;pbba_2.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;small&gt;PBBA von hinten&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundidee ist bei beiden Konstruktionen &amp;auml;hnlich: Zu den unterschiedlichen Laufzeiten und Intensit&amp;auml;ten werden den Wellenformen Frequenz&amp;auml;nderungen zugef&amp;uuml;gt: Beim PBBA unter anderem durch die halbdurchl&amp;auml;ssige Schaumstoffnase, beim Olson Rig durch am Holz reflektierten Schall. Das Olson-Rig hat au&amp;szlig;erdem die Eigenschaft, in R&amp;auml;umen zus&amp;auml;tzlich Seitenschall einzufangen, was bei Konzeraufnahmen unerw&amp;uuml;nscht w&amp;auml;re, aber bei Atmo-Aufnahmen in R&amp;auml;umen einen tollen Raumklang hinzuf&amp;uuml;gt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://rufposten.de/daten/stereo_test_feb_2011/&quot;&gt;ersten Testaufnahmen&lt;/a&gt; waren absolut zufriedenstellend. Mein qualitativ gutes R&amp;oslash;de NT4, ein klassisches Intensit&amp;auml;ts-Stereo-Mikrofon, klingt nicht ann&amp;auml;hernd so r&amp;auml;umlich. Die Pr&amp;auml;zision bei der Lokalisierung der Schallquelle und der vermittelte Raumeindruck sind bei den Selbstbauten bedeutend h&amp;ouml;her. Weitere Ergebnisse brachte ein &lt;a href=&quot;http://rufposten.de/daten/stereo_test_mar_2011/&quot;&gt;zweiter Test&lt;/a&gt; mit einem leicht modifizierten Olson-Rig und schlie&amp;szlig;lich noch ein &lt;a href=&quot;http://rufposten.de/daten/stereo_test_mar_2011/stereo_test.swf&quot;&gt;dritter Test&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rufposten.de/images/testaufnahmen_skizze.jpg&quot; alt=&quot;testaufnahmen_skizze.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;clear:both&quot;&gt;&lt;/div&gt;

&lt;h3&gt;Fazit&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Hier mein Fazit und eine erste Interpretation beider Konstruktionen:&lt;br /&gt; Das &lt;b&gt;PBBA&lt;/b&gt; sollte vor allem dann eingesetzt werden, wenn man Ger&amp;auml;usche in einem Winkel zwischen 10 und 14 Uhr pr&amp;auml;zise vermitteln m&amp;ouml;chte. Wichtig wird das vor allem, wenn die Audio-Slideshow &amp;uuml;ber den sogenannten B&amp;uuml;hneneffekt Bewegungen vermitteln m&amp;ouml;chte. Beispiel: Ein Handwerker arbeitet in seiner Werkstatt, das Foto zeigt die (menschenleere) Werkstatt.&lt;br /&gt;
Das &lt;b&gt;Olson-Rig&lt;/b&gt; ist vorne etwas ungenauer und gedr&amp;auml;ngter, die Lokalisierung an den Seiten daf&amp;uuml;r etwas pr&amp;auml;ziser als beim PBBA, was alle vorbeiziehenden Ger&amp;auml;usche effektvoller vermitteln d&amp;uuml;rfte. Seine St&amp;auml;rke liegt aber vor allem bei der Aufnahme stereophoner Atmo-Ger&amp;auml;usche, die den Gesamteindruck einer Szene liefern sollen (Beispiel: Kneipe, Stra&amp;szlig;enumzug).  Wenn die Reflektionen von Seitenw&amp;auml;nden zu stark wird, hilft das Absenken der Nase, so dass mehr Schall von vorne eingefangen wird. Wenn man den Stereo-Effekt etwas verbreitern will, kann man die Tonquelle von 10 Uhr aufnehmen und das abgewendete Mikro bis ganz nach vorne schieben (wie im dritten Test bei den 5/1-Einstellungen geschehen). Dann hat man links die &amp;uuml;blichen Frequenz&amp;auml;nderungen und dennoch ein starkes Rechts, so dass ein k&amp;uuml;nstlicher Mitte-Effekt eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten Wochen wird nun sein, beide Rigs auf ihre journalistische Praxistauglichkeit zu testen und nat&amp;uuml;rlich herauszufinden, wie der verst&amp;auml;rkte Stereoeffekt narrativ genutzt werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Zitierte Literatur: Fl&amp;uuml;ckiger, Barbara: Sound Design. Die virtuelle Klangwelt des Films. Marburg : Sch&amp;uuml;ren, 2001. &lt;/p&gt;
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