Ein Freund von mir, mit dem ich in München Ethnologie studiert habe, hat mich darauf hingewiesen, dass es auf der Seite der Weltbank einige Audio-Slideshows gibt. Als ich dort neugierig nachgesehen habe, war ich überrascht: Zum einen, weil es auf
digitalmedia.worldbank.org keine Rubrik für "Video" gibt, dafür aber für "Slideshows". Zum anderen, weil ich dann über 50 Audio-Slideshows zu vielen verschiedenen Projekten der Weltbank gefunden habe, die in erstaunlicher Qualität produziert sind.
Zum Beispiel der Projektbericht Silk Road Heritage. Die Reporterin spricht selbst, daneben gibt es Musik, Geräusche und O-Töne und sogar eine Video-Sequenz.
Ich musste auch an den Kollegen Jan Stürmann denken, der einige Audio-Slideshows für NGOs gemacht hat. Warum ist die Audio-Slideshow in diesem Bereich so erfolgreich? Vielleicht weil sie audiovisuell ansprechender ist als ein Text. Oder weil sie günstiger ist als Video? Weil der Rezipient konzentrierter zuhören kann als bei einem Video? Ich weiß es nicht. Aber schön zu sehen, dass eine so wichtige und so große Organisation die Audio-Slideshow zum audiovisuellen Hauptmedium gemacht hat.
Veröffentlicht am 04. Feb. 2009. in [/Journalismus/Nachrichten]
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